Die Entscheidung ist gefallen – von hier an ist der Abschluss Verwaltungsarbeit: Daten, Angebot, Beginn des Versicherungsschutzes, Police. Meine Aufgabe ist, dass das reibungslos läuft; Aufgabe des Unternehmens sind zwei Kontrollen, die nie ausfallen dürfen. Schauen wir uns den Ablauf an.
Auf Basis des gewählten Angebots entsteht das Vertragsmaterial: die Daten des Unternehmens, die Betriebsstätte(n), die Summen je Vermögensgruppe, der Deckungsumfang, die Selbstbeteiligungen – plus die erforderlichen Erklärungen. Die Genauigkeit der Daten liegt im Interesse des Unternehmens: Die Anzeigepflicht bedeutet, dass die wesentlichen Umstände (Tätigkeit, Sicherungsniveau, Schadenvorgeschichte) wahrheitsgemäß anzugeben sind – Ungenauigkeit kann sich im Schadenfall rächen. Den Papierkram übernehme ich; wo ein Finanzierer beteiligt ist, entstehen zu diesem Zeitpunkt auch die Klauseln: Leasing und Kredit.
Der Beginn des Versicherungsschutzes ist der im Vertrag festgelegte Zeitpunkt – nicht automatisch der Moment der Unterschrift; die Bedingungen knüpfen in der Regel auch an die Zahlung der ersten Prämie eine Rechtswirkung, deshalb klären wir den Beginntermin beim Abschluss ausdrücklich. Beim Wechsel liegt die Kunst in der lückenlosen Anschlussfindung: Zwischen dem Ende des alten Vertrags und dem Beginn des neuen darf kein einziger ungedeckter Tag entstehen. Bei manchen Deckungen kann zudem eine Wartezeit gelten. Die Details in einem eigenen Artikel: ab wann der Schutz gilt.
Wenn die Police ankommt, verdient sie fünf Minuten Kontrolle: Stimmen die Adressen der Betriebsstätte? Entsprechen die Summen dem Besprochenen? Passen Deckungsumfang und Selbstbeteiligungen? Sind die Klauseln (Finanzierer, besondere Vereinbarungen) enthalten? Ein Schreibfehler ist selten absichtlich und leicht zu korrigieren – aber nur, wenn er auffällt, und möglichst nicht erst im Schadenfall. Diese Runde erledigen wir auch gemeinsam; zu den häufigsten Abschlussfehlern: hier weiterlesen.
Nach dem Abschluss bleiben zwei gute administrative Gewohnheiten: Police und Bedingungen an einem bekannten Ort (auf Papier oder in einem Ordner, zusammen mit den Kontaktdaten der Schadenhotline), und die Schlüsseltermine – Jahrestag, Prämienfälligkeiten – im Kalender des Unternehmens. Im Schadenfall und am Jahrestag sparen genau diese zwei Kleinigkeiten die meiste Zeit.
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